G-BA: Frühe Nutzenbewertung: Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol

G-BA: Frühe Nutzenbewertung: Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol

Donnerstag, 16. Mai 2019
Schlagwörter: Lungenerkrankung (obstruktiv,, Nutzenbewertung (frühe), Frühe Nutzenbewertung, Fluticasonfuroat/Umeclidinium/, Chronische obstruktive Lungene, Atemwegserkrankung (obstruktiv, COPD, G-BA, Gemeinsamer Bundesausschuss, Arzneimittel-Richtlinie, AM-RL, Zusatznutzen

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 02. Mai 2019 beschlossen, die Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) - um weitere Angaben zur Nutzenbewertung von Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol zu ergänzen (neues Anwendungsgebiet: COPD, die mit einer Kombination aus LAMA und LABA nicht ausreichend eingestellt ist).

Neues Anwendungsgebiet (laut Zulassung vom 31. Oktober 2018):

Trelegy Ellipta / Elebrato Ellipta ist angezeigt für die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die mit einer Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid und einem langwirksamen Beta2-Agonisten oder mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta2-Agonisten und einem langwirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten nicht ausreichend eingestellt sind.

Das neu zu bewertende Anwendungsgebiet umfasst erwachsene Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta2-Agonisten und einem langwirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten nicht ausreichend eingestellt sind.

Die tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de veröffentlicht.

Inkrafttreten: 02.05.2019

(Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden.)


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