G-BA-Beschluss: Frühe Nutzenbewertung: Ixekizumab (neues Anwendungsgebiet)

G-BA-Beschluss: Frühe Nutzenbewertung: Ixekizumab (neues Anwendungsgebiet)

Freitag, 22. Januar 2021
Schlagwörter: G-BA, Spondyloarthritis (axial), Ixekizumab, Gemeinsamer Bundesausschuss, Arzneimittel-Richtlinie, AM-RL, Zusatznutzen, Nutzenbewertung (frühe), Frühe Nutzenbewertung, Axiale Spondyloarthritis, axSpA

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 21. Januar 2021 beschlossen, die Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) - um weitere Angaben zur Nutzenbewertung von Ixekizumab zu ergänzen (neues Anwendungsgebiet: Axiale Spondyloarthritis).

Neues Anwendungsgebiet (laut Zulassung vom 02. Juni 2020):

Axiale Spondyloarthritis:

Ankylosierende Spondylitis (Röntgenologische axiale Spondyloarthritis):Taltz ist angezeigt für die Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver röntgenologischer axialer Spondyloarthritis, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben.

Nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis: Taltz ist angezeigt für die Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis mit objektiven Anzeichen einer Entzündung, nachgewiesen durch erhöhtes C-reaktives Protein (CRP) und/oder Magnetresonanztomographie (MRT), die unzureichend auf nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) angesprochen haben.

Die tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de veröffentlicht.

Inkrafttreten: 21.01.2021

(Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden.)


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