G-BA-Beschluss: Frühe Nutzenbewertung: Ravulizumab (neues Anwendungsgebiet)

G-BA-Beschluss: Frühe Nutzenbewertung: Ravulizumab (neues Anwendungsgebiet)

Freitag, 22. Januar 2021
Schlagwörter: G-BA, Frühe Nutzenbewertung, Ravulizumab, atypisches Hämolytisch-urämi, aHUS, atypisches HUS, Gemeinsamer Bundesausschuss, Arzneimittel-Richtlinie, AM-RL, Zusatznutzen, Nutzenbewertung (frühe)

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 21. Januar 2021 beschlossen, die Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) - um weitere Angaben zur Nutzenbewertung von Ravulizumab zu ergänzen (neues Anwendungsgebiet: Atypisches Hämolytisch-Urämisches Syndrom (aHUS)).

Neues Anwendungsgebiet (laut Zulassung vom 26. Juni 2020):

Ultomiris wird angewendet zur Behandlung von Patienten ab einem Körpergewicht von 10 kg mit atypischem hämolytisch-urämischen Syndrom (aHUS), die zuvor nicht mit Komplementinhibitoren behandelt worden waren oder Eculizumab mindestens 3 Monate lang erhalten und nachweislich auf Eculizumab angesprochen haben.

Die tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de veröffentlicht.

Inkrafttreten: 21.01.2021

(Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden.)


« Zurück